Ausbildung 2026
Ausbildungsberufe der Elektrotechnik
Die SIHK Akademie bietet praxisnahe Ausbildungsberufe für Unternehmen, die qualifizierte Fachkräfte entwickeln möchten, sowie für junge Menschen, die sich für Elektrotechnik, Elektronik, Informatik und Automatisierung interessieren.
- Übersicht der Ausbildungsberufe in der Elektrotechnik
- Elektronikerin und Elektroniker für Informations- und Systemtechnik
- Elektronikerin und Elektroniker für Geräte und Systeme
- Industrieelektrikerin und Industrieelektriker, Fachrichtung Geräte und Systeme
- Elektronikerin und Elektroniker für Betriebstechnik
- Elektronikerin und Elektroniker für Automatisierungstechnik
- Industrieelektrikerin und Industrieelektriker, Fachrichtung Betriebstechnik
- Mechatronikerin und Mechatroniker
- Sie bilden aus? Wir unterstützen Sie als zuverlässiger Ausbildungspartner.
Übersicht der Ausbildungsberufe in der Elektrotechnik
| Ausbildungsberuf | Ausbildungsdauer | Fachlicher Schwerpunkt |
|---|---|---|
| Elektroniker/in für Informations- und Systemtechnik (EIS) | 3,5 Jahre | Industrielle Informations-, Automatisierungs- und Netzwerksysteme |
| Elektroniker/in für Geräte und Systeme (EGS) | 3,5 Jahre | Elektronische Geräte, Baugruppen, Hard- und Software sowie Prüfsysteme |
| Industrieelektriker/in, Fachrichtung Geräte und Systeme (IEGS) | 2 Jahre | Elektronische Baugruppen, Geräte, Energieversorgung und Instandhaltung |
| Elektroniker/in für Betriebstechnik (EBT) | 3,5 Jahre | Elektrische Anlagen, Energieversorgung, Installations-, Steuerungs- und Schalttechnik |
| Elektroniker/in für Automatisierungstechnik (EAT) | 3,5 Jahre | Automatisierungsanlagen, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik sowie SPS-Systeme |
| Industrieelektriker/in, Fachrichtung Betriebstechnik (IEBT) | 2 Jahre | Elektrische Installationen, Energieversorgung, Betriebstechnik und Instandhaltung |
| Mechatroniker/in | 3,5 Jahre | Verbindung von Mechanik, Elektrotechnik, Elektronik, Steuerungstechnik und Informatik |
Elektronikerin und Elektroniker für Informations- und Systemtechnik
Was macht eine Elektronikerin und ein Elektroniker für Informations- und Systemtechnik?
Die Ausbildung zur Elektronikerin und zum Elektroniker für Informations- und Systemtechnik ist eine dreieinhalbjährige duale Berufsausbildung. Sie findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt.
Der Ausbildungsberuf verbindet Elektrotechnik, Informatik, Steuerungs- und Regelungstechnik sowie Netzwerktechnik. Elektronikerinnen und Elektroniker für Informations- und Systemtechnik entwickeln, installieren, konfigurieren, warten und optimieren industrielle informationstechnische Systeme. Sie arbeiten an der Verbindung von Hard- und Software und sorgen dafür, dass technische Systeme, Netzwerke und industrielle Anlagen zuverlässig zusammenarbeiten. Nähere Infos zu den “EIS” Kursen an der SIHK Akademie erhalten Sie hier.
Der Ausbildungsberuf verbindet Elektrotechnik, Informatik, Steuerungs- und Regelungstechnik sowie Netzwerktechnik. Elektronikerinnen und Elektroniker für Informations- und Systemtechnik entwickeln, installieren, konfigurieren, warten und optimieren industrielle informationstechnische Systeme. Sie arbeiten an der Verbindung von Hard- und Software und sorgen dafür, dass technische Systeme, Netzwerke und industrielle Anlagen zuverlässig zusammenarbeiten. Nähere Infos zu den “EIS” Kursen an der SIHK Akademie erhalten Sie hier.
Inhalte der Ausbildung
Während der Ausbildung lernen die Auszubildenden unter anderem:
- industrielle Informations- und Automatisierungssysteme zu entwickeln und zu integrieren
- elektronische und informationstechnische Systeme zu installieren und zu konfigurieren
- Hard- und Softwarekomponenten einzurichten und anzupassen
- Softwaremodule und industrielle Komponenten zu programmieren
- Datenbanken und Netzwerke anzubinden
- Schnittstellen und industrielle Bussysteme zu integrieren
- Energieversorgungen und technische Systeme zu berücksichtigen
- Messungen, Prüfungen und Fehleranalysen durchzuführen
- Störungen systematisch zu beseitigen
- Anlagen in Betrieb zu nehmen und zu optimieren
- technische Dokumentationen zu erstellen
- Kunden einzuweisen und kundenorientierte Projekte zu bearbeiten
Die Ausbildung umfasst 13 Lernfelder mit insgesamt 1.020 Stunden berufsbezogenem Unterricht. Ergänzend werden Kundenorientierung, technische Kommunikation, Englisch, Datenschutz, Informationssicherheit, Arbeitssicherheit, Qualitätssicherung sowie ökonomisches und ökologisches Verantwortungsbewusstsein vermittelt.
Typische Aufgaben
- Verbindung von Elektrotechnik und Informatik
- Entwicklung und Anpassung von Hard- und Software
- Installation und Wartung von Netzwerken und technischen Systemen
- Programmierung von Softwaremodulen
- Integration von Bussystemen und Schnittstellen
- Messung, Prüfung und Fehleranalyse
- Inbetriebnahme industrieller Anlagen
- Dokumentation und Einweisung von Kunden
- Optimierung vernetzter Systeme
Für wen eignet sich die Ausbildung?
Die Ausbildung eignet sich für junge Menschen, die sich für Elektronik, Computer, Netzwerke, Automatisierung und industrielle Technik interessieren. Sorgfältiges Arbeiten, technisches Verständnis, logisches Denken und Freude an der Fehlersuche sind in diesem Beruf besonders hilfreich.
Elektronikerin und Elektroniker für Geräte und Systeme
Was macht eine Elektronikerin und ein Elektroniker für Geräte und Systeme?
Die Ausbildung zur Elektronikerin und zum Elektroniker für Geräte und Systeme, ist eine duale Berufsausbildung im Bereich Technik und Naturwissenschaften. Sie dauert regulär dreieinhalb Jahre.
Das Aufgabengebiet ist vielfältig. Sie analysieren, planen, fertigen, prüfen und warten elektrotechnische Systeme, elektronische Geräte, Baugruppen und Bauelemente. Zusätzlich gehört zu diesem Beruf das konfigurieren von Hard- und Software. Sie nehmen automatisierte Anlagen in Betrieb und richten Fertigungs- und Prüfsysteme ein. Die Kernqualifikationskurse zum Thema “EGS” finden Sie hier.
Das Aufgabengebiet ist vielfältig. Sie analysieren, planen, fertigen, prüfen und warten elektrotechnische Systeme, elektronische Geräte, Baugruppen und Bauelemente. Zusätzlich gehört zu diesem Beruf das konfigurieren von Hard- und Software. Sie nehmen automatisierte Anlagen in Betrieb und richten Fertigungs- und Prüfsysteme ein. Die Kernqualifikationskurse zum Thema “EGS” finden Sie hier.
Inhalte der Ausbildung
Die Ausbildung umfasst 13 Lernfelder. Diese reichen von elektrotechnischen Grundlagen und Installationen bis zur Planung, Realisierung und Instandhaltung komplexer Geräte und Systeme.
Auszubildende lernen unter anderem:
- elektronische Geräte, Baugruppen und Systeme zu planen und zu entwickeln
- Bauteile und Geräte zu montieren und zu fertigen
- elektronische Baugruppen zu konfigurieren und zu prüfen
- elektrische Größen, Funktionen und Schutzmaßnahmen zu messen
- Fehler systematisch zu suchen, einzugrenzen und zu beheben
- Sensorik, Aktorik sowie Hard- und Software einzurichten
- automatisierte Fertigungsanlagen und Prüfsysteme zu betreiben
- Geräte und Systeme in Betrieb zu nehmen und instand zu halten
- technische Aufträge kundenorientiert zu bearbeiten
- Qualitätssicherung und elektrische Sicherheit umzusetzen
- im Team und mit technischen Fachtexten zu arbeiten
Zusätzlich werden fremdsprachliche Kommunikation sowie Wirtschafts- und Betriebslehre vermittelt. Je nach persönlicher Entwicklung sind Zusatzqualifikationen oder der Erwerb der Fachhochschulreife möglich.
Typische Aufgaben
- Konzeption und Realisierung elektronischer Geräte
- Herstellung und Bestückung von Baugruppen
- Konfiguration von Hardware und Software
- Einrichtung von Fertigungs- und Prüfsystemen
- Messung elektrischer Größen und Funktionen
- Prüfung von Schutzmaßnahmen
- Systematische Fehlersuche und Reparatur
- Inbetriebnahme automatisierter Anlagen
- Dokumentation technischer Arbeitsschritte
- Kundenorientierte Auftragsabwicklung
Für wen eignet sich die Ausbildung?
Dieser Ausbildungsberuf passt zu jungen Menschen, die gerne praktisch arbeiten und sich für Elektronik, Geräte, Schaltungen, Mess- und Prüftechnik interessieren. Genauigkeit, handwerkliches Geschick, technisches Interesse und Teamfähigkeit sind wichtige Voraussetzungen für den Berufsalltag.
Industrieelektrikerin und Industrieelektriker, Fachrichtung Geräte und Systeme
Was macht eine Industrieelektrikerin bzw. ein Industrieelektriker der Fachrichtung Geräte und Systeme?
Die Ausbildung zur Industrieelektrikerin, zum Industrieelektriker Fachrichtung Geräte und Systeme, dauert zwei Jahre. Der Ausbildungsberuf vermittelt Kenntnisse in der Entwicklung von Geräte- und Systemkomponenten sowie in der Inbetriebnahme und Instandhaltung automatisierter Fertigungssysteme. Industrieelektrikerinnen und Industrieelektriker analysieren elektronische Systeme, fertigen Baugruppen, konfigurieren Hard- und Software und führen Messungen, Prüfungen und Fehlersuchen durch.
Inhalte im ersten Ausbildungsjahr
Im ersten Ausbildungsjahr lernen die Auszubildenden unter anderem:
- elektrotechnische und elektronische Systeme zu analysieren und zu prüfen
- elektrische Installationen zu planen
- Steuerungen zu bearbeiten
- informationstechnische Systeme bereitzustellen
- technische Zusammenhänge zu beurteilen
- grundlegende Messungen und Prüfungen durchzuführen
Inhalte im zweiten Ausbildungsjahr
Im zweiten Ausbildungsjahr stehen unter anderem folgende Themen im Mittelpunkt:
- Energieversorgungen realisieren und prüfen
- Schutzmaßnahmen und elektrische Sicherheit berücksichtigen
- analoge und digitale elektronische Baugruppen entwickeln
- Leiterplatten fertigen und prüfen
- Leiterplattenlayouts mit Software entwerfen
- Hardware und Software konfigurieren
- Signale analysieren
- Programmparameter ändern
- Geräte und Systeme in Betrieb nehmen
- systematische Fehlersuchen durchführen
- technische Arbeiten dokumentieren
- Kunden beraten und in die Bedienung fertiger Geräte einweisen
Ergänzend werden englische Fachkommunikation, Wirtschafts- und Betriebslehre, Qualitätssicherung und kundenorientiertes Arbeiten vermittelt.
Typische Aufgaben
- Analyse und Prüfung elektronischer Systeme und Baugruppen
- Entwicklung analoger und digitaler Schaltungen
- Entwurf von Leiterplattenlayouts
- Herstellung, Bestückung und Lötung elektronischer Baugruppen
- Realisierung und Prüfung von Energieversorgungen
- Konfiguration von Hard- und Software
- Programmierung und Simulation eingebetteter Systeme
- Fehlersuche an elektronischen Geräten
- Inbetriebnahme und Instandhaltung
- Technische Dokumentation und Kundenbetreuung
Für wen eignet sich die Ausbildung?
Die Ausbildung eignet sich für junge Menschen, die einen praxisorientierten Einstieg in die industrielle Elektrotechnik und Elektronik suchen. Interesse an technischen Geräten, sorgfältiges Arbeiten und die Bereitschaft, elektrische und elektronische Systeme zu verstehen, sind wichtige Grundlagen.
Elektronikerin und Elektroniker für Betriebstechnik
Was macht als Elektronikerin und Elektroniker für Betriebstechnik?
Elektronikerinnen und Elektroniker für Betriebstechnik installieren, prüfen, warten und reparieren elektrische Anlagen und Systeme in Industrie und Gewerbe. Sie sorgen dafür, dass Maschinen, Produktionsanlagen und Energieversorgungssysteme sicher und zuverlässig funktionieren.
Der Ausbildungsberuf verbindet klassische Elektrotechnik mit moderner Steuerungs-, Regelungs- und Automatisierungstechnik. Elektroniker/innen für Betriebstechnik arbeiten an elektrischen Schaltanlagen, Leitungs- und Energieversorgungssystemen sowie an automatisierten Produktionsanlagen. Sie planen elektrische Installationen, montieren und verdrahten Baugruppen, prüfen elektrische Funktionen und nehmen Anlagen in Betrieb. Bei Störungen analysieren sie die technischen Ursachen und führen eine systematische Fehlerbehebung durch. In der SIHK Akademie umfassen die “EBT” Kurse folgende Inhalte.
Was sind die Aufgaben von Elektronikerinnen und Elektronikern für Betriebstechnik?
- elektrische Anlagen und Systeme installieren
- Leitungen zurichten, verlegen und anschließen
- elektrische Baugruppen montieren und verdrahten
- Schalt- und Steuerungsanlagen aufbauen
- Energieversorgungen realisieren und prüfen
- elektrische Schaltungen planen und installieren
- Gleich- und Wechselströme messen
- Steuerungen und SPS-Kleinsteuerungen anwenden
- pneumatische und elektropneumatische Systeme einrichten
- Maschinen und Produktionsanlagen in Betrieb nehmen
- elektrische Anlagen warten und instand halten
- Messungen und Sicherheitsprüfungen durchführen
- Fehler analysieren und Störungen beseitigen
- technische Unterlagen und Dokumentationen erstellen
- Vorgaben zu Arbeitsschutz, Qualität und elektrischer Sicherheit beachten
Wo arbeiten Elektronikerinnen und Elektroniker für Betriebstechnik?
Elektronikerinnen und Elektroniker für Betriebstechnik werden in vielen industriellen und gewerblichen Bereichen eingesetzt. Mögliche Arbeitsplätze sind:
- industrielle Produktionsunternehmen
- Maschinen- und Anlagenbau
- Energieversorgung und Gebäudetechnik
- Automatisierungstechnik
- Instandhaltung
- Schaltschrankbau
- chemische und metallverarbeitende Industrie
- Verkehrstechnik
- technische Betriebsabteilungen
- Service und Montage
Je nach Betrieb arbeiten sie in der Fertigung, in der Montage, in der Instandhaltung oder direkt an Produktions- und Energieversorgungsanlagen.
Welche Fähigkeiten braucht man für den Beruf?
Wer Elektronikerin oder Elektroniker für Betriebstechnik werden möchte, sollte sich für Technik, Strom, Maschinen und elektrische Anlagen interessieren. Eine sorgfältige und verantwortungsbewusste Arbeitsweise ist besonders wichtig, da Elektronikerinnen und Elektroniker mit elektrischen Spannungen und komplexen technischen Systemen arbeiten.
Hilfreiche Eigenschaften sind:
- technisches Verständnis
- Interesse an Elektrotechnik und Elektronik
- handwerkliches Geschick
- logisches und analytisches Denken
- sorgfältige Arbeitsweise
- Verantwortungsbewusstsein
- Interesse an Maschinen und Automatisierung
- Freude an Fehlersuche und Problemlösung
- Teamfähigkeit
- Bewusstsein für Arbeitssicherheit und Qualität
Elektronikerin und Elektroniker für Automatisierungstechnik
Was macht eine Elektronikerin bzw. ein Elektroniker für Automatisierungstechnik?
Elektronikerinnen und Elektroniker für Automatisierungstechnik (EAT) sorgen dafür, dass Maschinen, Anlagen und Produktionsprozesse automatisch, sicher und zuverlässig ablaufen. Sie planen, errichten und erweitern automatisierte Systeme. Dazu montieren und verbinden sie elektrische und elektronische Komponenten, installieren Sensoren und Aktoren sowie Mess-, Steuerungs- und Regelungseinrichtungen. Ein wichtiger Teil ihrer Arbeit ist das Programmieren und Konfigurieren von Automatisierungssystemen. Sie analysieren Prozessabläufe, testen Anlagen, nehmen diese in Betrieb und optimieren sie. Treten Störungen auf, nutzen sie Messgeräte, Testsoftware und Diagnosesysteme, um Fehler systematisch zu finden und zu beheben. Der anerkannte Ausbildungsberuf zur Elektronikerin und zum Elektroniker für Automatisierungstechnik dauert dreieinhalb Jahre.
Was sind die typischen Aufgaben einer Elektronikerin und eines Elektroniker für Automatisierungstechnik?
- Automatisierungsanlagen planen, aufbauen und erweitern
- elektrische und elektronische Komponenten montieren und verbinden
- Sensoren, Aktoren und Steuerungen installieren
- Steuerungsprogramme erstellen, anpassen und testen
- Mess-, Steuerungs- und Regelungseinrichtungen konfigurieren
- Anlagen und Produktionsprozesse analysieren und optimieren
- Automatisierungssysteme in Betrieb nehmen
- elektrische Funktionen messen und prüfen
- Fehler und Störungen systematisch suchen und beheben
- Anlagen warten und instand halten
- technische Arbeitsschritte dokumentieren.
Wo arbeiten Elektronikerinnen und Elektroniker für Automatisierungstechnik?
Elektronikerinnen und Elektroniker für Automatisierungstechnik arbeiten in Unternehmen, in denen automatisierte Anlagen und Systeme entwickelt, gebaut, betrieben oder gewartet werden. Typische Einsatzbereiche sind:
- Maschinen- und Anlagenbau
- Produktions- und Fertigungsunternehmen
- Automobilindustrie
- Energieversorgung und Netzautomation
- Verfahrenstechnik und Prozessindustrie
- Gebäudeautomation
- Verkehrsleitsysteme
- technische Service- und Instandhaltungsbereiche.
Für wen eignet sich die Ausbildung?
Die Ausbildung eignet sich für junge Menschen, die sich für Elektrotechnik, Elektronik, Informatik und automatisierte Prozesse interessieren. Wer gerne praktisch arbeitet, technische Zusammenhänge verstehen möchte und Freude an der Fehlersuche hat, findet in diesem Beruf vielseitige Aufgaben. Wichtig sind sorgfältiges Arbeiten, technisches Verständnis, logisches Denken und Teamfähigkeit.
Gute Grundlagen in Mathematik und Physik sowie Interesse an Steuerungen, Software und digitalen Systemen sind besonders hilfreich.
Gute Grundlagen in Mathematik und Physik sowie Interesse an Steuerungen, Software und digitalen Systemen sind besonders hilfreich.
Industrieelektrikerin und Industrieelektriker, Fachrichtung Betriebstechnik
Was macht eine Industrieelektrikerin bzw. ein Industrieelektriker der Fachrichtung Betriebstechnik?
Industrieelektrikerinnen und Industrieelektriker der Fachrichtung Betriebstechnik sorgen dafür, dass elektrische Anlagen und Systeme in Unternehmen sicher und zuverlässig funktionieren. Sie installieren elektrische Betriebsmittel, montieren und verdrahten Baugruppen, nehmen Anlagen in Betrieb und führen Wartungs- sowie Instandhaltungsarbeiten durch. Wenn Störungen auftreten, analysieren sie elektrische Funktionen und Systeme, grenzen Fehler ein und beheben diese. Außerdem führen sie Funktions-, Sicherheits- und Qualitätsprüfungen durch und dokumentieren ihre Arbeitsergebnisse. Dabei beachten sie stets Vorgaben zu Arbeitssicherheit, Umweltschutz und Qualität. Die Ausbildung zur Industrieelektrikerin und zum Industrieelektriker der Fachrichtung Betriebstechnik (IEBT) dauert zwei Jahre.
Typische Aufgaben
- elektrische Anlagen, Maschinen und Betriebsmittel installieren
- Baugruppen und Schaltschränke montieren und verdrahten
- Leitungen verlegen und anschließen
- elektrische Funktionen messen und prüfen
- Schutzmaßnahmen und die Sicherheit von Anlagen beurteilen
- Anlagen in Betrieb nehmen, überwachen und warten
- Fehler und Störungen an Anlagen systematisch beheben
- Arbeits- und Prüfergebnisse dokumentieren
- mit anderen Bereichen im Unternehmen zusammenarbeiten.
Wo arbeiten Industrieelektrikerinnen und Industrieelektriker der Fachrichtung Betriebstechnik?
Industrieelektrikerinnen und Industrieelektriker der Fachrichtung Betriebstechnik arbeiten überall dort, wo elektrische Anlagen, Maschinen und Produktionssysteme installiert, betrieben und instand gehalten werden. Sie sind beispielsweise in Werkstätten, Produktionshallen, an Maschinen und Anlagen oder direkt bei Kundinnen und Kunden im Einsatz.
Typische Einsatzbereiche sind:
- Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie
- Maschinen- und Anlagenbau
- Automobilindustrie
- Energieversorgung
- Produktions- und Fertigungsbetriebe verschiedener Branchen
- technische Service- und Instandhaltungsbereiche.
Für wen eignet sich die Ausbildung?
Die Ausbildung eignet sich für junge Menschen, die gerne praktisch arbeiten und sich für Elektrotechnik, elektrische Anlagen und technische Systeme interessieren. Sorgfalt, Verantwortungsbewusstsein und technisches Verständnis sind in diesem Beruf besonders wichtig. Wer Freude daran hat, Maschinen und Anlagen zum Laufen zu bringen, elektrische Verbindungen herzustellen und Fehler zu finden, erhält mit diesem Ausbildungsberuf einen praxisnahen Einstieg in die industrielle Elektrotechnik. Gute Grundlagen in Mathematik und Physik sind dabei hilfreich.
Mechatronikerin und Mechatroniker
Was macht eine Mechatronikerin bzw. ein Mechatroniker?
Mechatronikerinnen und Mechatroniker arbeiten an technischen Systemen, in denen Mechanik, Elektrotechnik, Elektronik und Informatik miteinander verbunden sind. Sie bauen Maschinen und Anlagen zusammen, installieren elektrische und elektronische Komponenten, verdrahten Baugruppen und nehmen mechatronische Systeme in Betrieb. Zu ihren Aufgaben gehören außerdem die Prüfung, Wartung und Instandhaltung von Maschinen und Anlagen. Wenn eine technische Anlage nicht funktioniert, suchen Mechatronikerinnen und Mechatroniker systematisch nach der Ursache, analysieren Fehler und sorgen dafür, dass die Anlage schnell und sicher wieder einsatzbereit ist. Der Beruf ist besonders vielseitig, weil Mechatroniker/innen sowohl praktisch und handwerklich als auch elektrisch, elektronisch und digital arbeiten. Erfahren Sie mehr über die Inhalte in der Ausbildung zur Mechatronikerin/ zum Mechatroniker.
Was sind die typischen Aufgaben von Mechatronikerinnen und Mechatronikern?
- mechanische Teile und Verbindungen herstellen
- Maschinen, Anlagen und Baugruppen montieren
- elektrische und elektronische Komponenten installieren
- Leitungen zurichten, verlegen und anschließen
- Baugruppen verdrahten
- elektronische Bauteile und Platinen bestücken
- elektrische Grundschaltungen aufbauen
- Gleich- und Wechselströme messen
- Sensoren, Aktoren und Steuerungen einrichten
- pneumatische und elektropneumatische Systeme montieren
- SPS-Kleinsteuerungen anwenden
- mechatronische Anlagen prüfen und in Betrieb nehmen
- Fehler analysieren und Störungen beheben
- technische Arbeiten dokumentieren
- Maschinen und Anlagen warten und instand halten
Wo arbeiten Mechatronikerinnen und Mechatroniker?
Mechatroniker/innen werden überall dort eingesetzt, wo Maschinen, Anlagen und automatisierte Systeme entwickelt, gefertigt, betrieben oder instand gehalten werden.
Mögliche Einsatzbereiche sind beispielsweise:
Mögliche Einsatzbereiche sind beispielsweise:
- Maschinen- und Anlagenbau
- Automatisierungstechnik
- industrielle Produktion
- Elektrotechnik und Elektronik
- Fahrzeug- und Verkehrstechnik
- Medizintechnik
- Energie- und Versorgungstechnik
- Instandhaltung und technischer Service
- Montage und Anlageninstallation
Je nach Unternehmen arbeiten Mechatroniker/innen in der Fertigung, Montage, Inbetriebnahme, Wartung, Reparatur oder im technischen Kundendienst.
Welche Fähigkeiten braucht man als Mechatronikerin und Mechatroniker?
Für die Ausbildung und den späteren Berufsalltag sind technisches Interesse und handwerkliches Geschick besonders wichtig. Mechatroniker/innen sollten sorgfältig arbeiten und Freude daran haben, technische Zusammenhänge zu verstehen.
Hilfreiche Eigenschaften sind:
Hilfreiche Eigenschaften sind:
- Interesse an Mechanik, Elektronik und Technik
- logisches und analytisches Denken
- handwerkliches Geschick
- sorgfältige und verantwortungsbewusste Arbeitsweise
- Interesse an Maschinen und automatisierten Anlagen
- Freude an Fehlersuche und Problemlösung
- Teamfähigkeit
- Bereitschaft, technische Dokumentationen zu lesen
- Bewusstsein für Arbeitssicherheit und Qualität
Sie bilden aus? Wir unterstützen Sie als zuverlässiger Ausbildungspartner.
Sie bilden Nachwuchskräfte aus und suchen einen zuverlässigen Partner für die überbetriebliche Ausbildung? Die SIHK Akademie bereitet Ihre Auszubildenden praxisnah und gezielt auf ihren Ausbildungsberuf und die Anforderungen der Abschlussprüfung vor. Wir vermitteln wichtige fachliche Grundlagen, fördern selbstständiges Arbeiten und unterstützen Ihre Auszubildenden dabei, technische Aufgaben sicher und kompetent zu bearbeiten.
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Das Team der Elektrotechnik bietet in der SIHK Akademie folgende überbetriebliche Ausbildungen an:
- Elektroniker/in für Informations- und Systemtechnik (EIS)
- Elektroniker/in für Geräte und Systeme (EGS)
- Industrieelektriker/in, Fachrichtung Geräte und Systeme (IEGS)
- Mechatroniker/in
- Elektroniker/in für Betriebstechnik (EBT)
- Elektroniker/in für Automatisierungstechnik (EAT)
- Industrieelektriker/in Fachrichtung Betriebstechnik (IEBT)
